Tagesausfahrten

Tagesausflug nach Freising

Parterregarten

Rosenfreunde Ulm und Staudenfreunde Ostalb,
Sonntag, 19. Juni 2016

Dieser Regensommer hat diesmal auch uns erwischt. Unser diesjähriger Tagesausflug war komplett verregnet, der Schirm war deshalb unser wichtigstes Reiseutensil.
Doch der Stimmung tat das keinen Abbruch, denn bei schönem Wetter kann ja jeder verreisen. Und hartgesottene Rosen- und Staudenfreunde sind sowieso wasserdicht!

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Ausflug der Rosen- und Staudenfreunde nach Raderach und Eisenberg

Rosen und Stauden war das Motto unseres Tagesausflugs am 29. Juni 2013.

In Raderach bei Friedrichshafen durften wir den Staudengarten von Herrn und Frau Aschenbrenner sehen. Leider ging es auch heute nicht ohne Regenschirm. Das war wohl etwas lästig, wir waren trotz Nässe guter Stimmung und hatten großes Interesse an den  vielen seltenen Pflanzen.

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‚Stauferrose’ jetzt im Kloster Lorch …

Stauferrose

Stauferrose

Festakt im Kloster Lorch
… und 2014 auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd

Die Taufe der ‚Stauferrose’, einer Neuzüchtung unseres Liebhaberzüchters Franz Wänninger (www.rosen-zum-traeumen.de), fand am Sonntag 30.Juni 2013 im Kloster Lorch statt. Diese Veranstaltung wurde durch Mitglieder des Lorcher ‚Runder Kultur Tisch’ initiiert. Unter den geschätzt 400 Besuchern waren auch Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde aus den Freundeskreisen Stuttgart und Ulm.

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Tagesausflug nach Bad Abbach und Wiesent

Der erste Tagesausflug in diesem Jahr führte am Sonntag, 26. Mai 2013 die Rosenfreunde Ulm und die Staudenfreunde Ostalb/Donau nach Bad Abbach und Wiesent in die Nähe von Regensburg.

Wie gewohnt pünktlich starteten wir um sieben Uhr in Neu-Ulm. Und wie gewohnt hofften wir auf schönes Wetter. Doch ausnahmsweise meinte es Petrus nicht gut mit uns, schon bei der Anfahrt begann es zu regnen und so sollte es auch den ganzen Tag weitergehen.

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Tagesausflug nach Ludwigsburg ins Blühende Barock am 26. Mai 2012

Bei diesem Tagesausflug reisten die Rosenfreunde Ulm und die Staudenfreunde Ostalb das erste Mal mit dem Zug an, mit unterschiedlichen Verbindungen aus Aalen und Ulm. Wir konnten auf einen Bus verzichten, weil wir nur einen einzigen Garten auf dem Programm hatten. Doch was für einen Garten: das Blühende Barock in Ludwigsburg ist mit einer Geländegröße von 30 ha eine der größten und schönsten Gartenanlagen in Deutschland und bildet einen prächtigen Rahmen für das barocke Residenzschloss.

Am Garteneingang nahm uns Gartendirektor Volker Kugel in Empfang, der vielen aus der SWR-Gartensendung „Grünzeug“ bekannt ist. Wohlgelaunt und wortgewandt erläuterte er zuerst die Entstehung und Geschichte von Schloss und Garten. Aus einem kleinen Jagdschlösschen war ab 1704 auf Wunsch des damaligen Regenten Eberhard Ludwig ein Residenzschloss mit großer Parkanlage geworden.

Der Park erfuhr im Laufe der Zeiten einige Umgestaltungen und wurde letztmals zur Jubiläumsgartenschau im Jahre 1954 von Gartenarchitekt Albert Schöchle ins Blühende Barock verwandelt.

Geführt von Volker Kugel wanderten wir durch diese herrliche Parklandschaft und erfuhren dabei noch mehr über den Garten, aber auch viel über die unterschiedlichsten Pflanzen. Natürlich war dieser extreme Winter immer wieder ein Thema, der auch im verhältnismäßig milden Ludwigsburg seine Spuren hinterlassen hatte.

Nachdem sich Herr Kugel nach kurzweiligen zwei Stunden verabschiedet hatte, konnte jeder für sich noch einmal den Garten erkunden. Viele suchten aber auch eines der zahlreichen Restaurants im Park auf, um sich bei Kaffee und Kuchen zu erholen.

Auf der Rückfahrt im Zug gab es viel zu erörtern und wir waren uns einig, dass auch mit der „schwäbischen Eisenbahn“ ein gelungener Tagesausflug möglich ist. Denn Dank der präzisen Planung hatte auch dies hervorragend geklappt. Abschließend ein herzliches Dankeschön an Christa Haller, die in gewohnt perfekter Manier diesen Tag organisiert hatte.

Autor: Doris Strähle
Bilder: W. Bautz

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Tagesausflug zu Gärten auf der Schwäbischen Alb am 26. 4. 2012

Rosenfreunde Ulm und Staudenfreunde Ostalb/Donau

Bei schönem Frühlingswetter begann diese Tagesreise am frühen Morgen in Ulm. Über Bad Urach führte uns der Weg zuerst nach Römerstein, in den 600 m hoch gelegenen Garten von Marianne Gekeler. Diesen Garten mit seinem so ländlich – natürlichem Charme hatten wir schon im Sommer des vergangenen Jahres besucht. Diesmal wollten wir sehen, wie er sich im Frühling darbot. Durch die kalten Wochen zuvor und die Höhenlage blühten noch kaum Tulpen, aber die Narzissenblüte war auf ihrem Höhepunkt und begeisterte alle.

So eingestimmt ging es weiter in den nächsten Garten, der uns nun Tulpen in voller Pracht präsentierte. Der Garten von Iris Braun in Kusterdingen ist 3500 qm groß und mit viel Liebe zum Detail angelegt. Außer einem großen, buchsgesäumten Nutzgarten besteht er aus mehreren „Gartenzimmern“, die jeweils mit anderen, farblich aufeinander abgestimmten Tulpen und Frühlingsblühern bepflanzt waren. Die Mitte des Gartens bilden einige blühende Obstbäume unter denen es auch Löwenzahn und Wiesenschaumkraut erlaubt war zu blühen. Dies verlieh dem ganzen Garten eine ansteckende Fröhlichkeit und Leichtigkeit – ein herrlicher Rahmen für das gemeinsam genossene Gläschen Rosensekt.

Viel Zeit zur Muße blieb uns dann nicht mehr, nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter zu einem der bekanntesten Gärten im süddeutschen Raum: dem 3,5 ha großen Garten von Prof. Dr. Doschka. Manche von uns besuchten diesen Garten schon zum dritten Mal, er ist immer wieder ein Erlebnis. Vor allem waren wir gespannt darauf zu sehen, wie sich dieser große Garten im Frühling präsentiert. Und wir wurden nicht enttäuscht, viele begeisterte vor allem der von Gabriella Pape neu angelegte englische Herrenhausgarten. Im gesamten Garten ist alles genau durchkomponiert. Man erkennt, dass hier ein Kunstexperte das Zepter führt.

Unsere letzte Station lag dann im Samenhändler – Zentrum Gönningen. Dort besuchten wir zuerst den Friedhof, der von den Gönningern fast ausschließlich mit Tulpen bepflanzt wurden, die gerade in voller Blüte standen. Von dort ging es in die Stadt zu Heiner Christner, dem es gelungen war, aus einem völlig verwahrlosten Hanggrundstück einen prachtvollen Garten zu zaubern. Auch hier blühten Tulpen, aber in Orange und dunkelstem Violett, was in Kombination mit Gräsern eine atemberaubende Wirkung hatte. Auch sonst wird in diesem Garten manches ausprobiert, was Anregung zu vielen Gesprächen gab.

Diese wurden beim gemeinsamen Abendessen fortgesetzt. Und man kann mit Fug und Recht sagen, dass es Christa Haller einmal mehr gelungen ist, den Stauden- und Rosenfreunden einen herrlichen und eindrucksreichen Reisetag beschert zu haben.

Autorin: Doris Strähle
Bilder: W. Sinnecker
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Ausfahrt Insel Mainau

Am 12.07.2011 starteten wir – die Rosenfreunde Ulm und die Staudenfreunde Ostalb/Donau – bei schönstem Sommerwetter zur Fahrt auf die Insel Mainau.

Gestärkt durch ein Gläschen Rosensekt hatten wir von 10.00 – 16.00 Uhr Zeit, um die Mainau auf eigene Faust zu erkunden. Als erstes erfreuten uns die Blumenentchen.

Der von der GdS geförderte Staudengarten war für alle ein Highlight. Oder auch die Seidenakazie Albizia Jubibrissin „Rosea“. Die Wassertreppe wird immer wieder neu bepflanzt und ist zu jeder Jahreszeit ein Augenschmaus. Die Chile-Tanne Araucaria araucana. Verwandte Arten der heutigen Araukarien datieren bis zu einem Alter von 90 Millionen Jahren (Gattung Wollemia), womit die Familie der Araucariaceae eine der ältesten Baumfamilien der Welt ist.

Im Rosengarten von Herrn und Frau Ost stärkten wir uns noch mit Speis und Trank, bevor wir wohl gestimmt und mit neuen Eindrücken versehen die Heimreise antraten.

Autor und Bilder: C. Haller

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Tagesfahrt im Mai nach Römerstein, Dettingen und Haigerloch

Ausnahmsweise an einem Dienstag begaben sich die Rosenfreunde Ulm und die Staudenfreunde Ostalb/Donau auf einen Tagesausflug. Dieser ungewöhnliche Reisetag hatte einen besonderen Grund: wir hatten kurzfristig einen Termin im Privatgarten von Professor Doschka in Dettingen erhalten.

Doch zuerst führte uns unser Weg nach Römerstein in den 1300 qm großen Garten von Marianne Gekeler. Schon dieser Garten war eine Reise wert – herrliche Pflanzkombinationen boten sich uns in einem sehr natürlich und  trotz seiner Größe heimelig wirkenden Garten.

Nach der Mittagspause ging es weiter nach Dettingen zum Garten Doschka. Dazu bekamen wir Verstärkung von zwei Damen der GRF-Geschäftsstelle in Baden-Baden. Sie waren angereist, um mit uns die seltene Gelegenheit wahrzunehmen, diesen Garten und seinen Besitzer kennenzulernen. Professor Doschka ist ein Kunst- und Gartenfachmann von europäischem Ruf, er ist Kurator vieler Kunstausstellungen und Präsident im Forum der Blumeninsel Mainau.

Vor vier Jahren hatten manche von uns diesen Garten schon einmal besucht. Inzwischen ist er wesentlich erweitert worden und Professor Doschka zeigte uns voll Stolz den neu angelegten englischen Herrenhaus-Garten. Dieser ist von der Gartenarchitektin Gabriela Pape, Landschafts-Architektin und Chefin der Königlichen Gartenakademie in Berlin – Dahlem, die auch schon den englischen Kronprinzen Charles beriet. Wir verbrachten viel Zeit auf dem insgesamt über 3 ha großen Grundstück und kamen oft aus dem Staunen und Bewundern nicht heraus.

So voller herrlicher Eindrücke aus zwei sehr unterschiedlichen, aber auf ihre Art faszinierenden Gärten fuhren wir noch zu einem dritten Garten: dem Haigerlocher Rosengarten. Dort begann es dann leider zu regnen, aber wir trösteten uns mit einem Gläschen Rosensekt in einem der schönen Gewächshäuser.

Beim Abendessen im Gasthof Hotel Post in Feldstetten klang dieser eindrucksvolle Tag in angenehmer Atmosphäre aus.

Autor: Strähle
Bilder: Sinnecker
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Tagesfahrt nach Freiburg am 14.5.2011

Am 14. Mai 2011 führte ein Tagesausflug die Rosenfreunde Ulm und die Staudenfreunde Ostalb/Donau in die Gegend um Freiburg.

Unser erster Halt galt der Gärtnerei Hügin in Freiburg. Herr Hügin selbst führte uns durch seine kleine aber feine Gärtnerei mit einem erlesenen Staudensortiment. Zum Glück hatte unser Bus einen großen, leeren Stauraum, denn die Wenigsten konnten der angebotenen Pracht widerstehen. Es wurden auch viele anregende Gespräche geführt und einmal mehr zeigte sich, dass sich Rosen- und Staudenfreunde in ihren Interessen und in ihrem Wissen sehr gut ergänzen.

Unser nächstes Ziel war die Wallfahrtskirche in Ettenheimmünster. Von dort ging es dann weiter zum Garten der Familie Roth. Wir wurden herzlich begrüßt, sogar ein kleiner Imbiss war vorbereitet. Dazu gab es ein Gläschen Rosensekt. So gestärkt durften wir nach einleitenden Worten von Herrn und Frau Roth das fast 3000 qm große Hanggrundstück selbst erkunden. Dank des warmen Frühjahrs waren die meisten Rosen schon in Vollblüte und wir kamen aus dem Staunen kaum heraus. Herr und Frau Roth hatten in mühevoller Handarbeit aus einem steilen Waldhang ein kleines Paradies erschaffen. Wir alle empfinden ja die Tätigkeit im Garten nicht unbedingt als „Arbeit“, aber in diesem steilen Gelände konnte nicht einmal eine Schubkarre o.ä. eingesetzt werden, und das würdigten wir dann doch mit großer Anerkennung.

Dieser schöne Tag fand seinen Ausklang im Metzgereigasthof Rebstock in Ettenheim-Münchweier.

Autor: Strähle
Bilder: Sinnecker
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Tagesausflug Freiburg

Tagesausflug am 24.07.2010 der Rosen- und Staudenfreunde

Eigentlich sollte es zur Lindauer Hütte gehen, aber das Wetter spielte nicht mit. Die  Alternative war ein Tagesausflug nach Freiburg. Start war um 07.00 Uhr.

Auf der fast vierstündigen Fahrt über Bad Saulgau und Sigmaringen begleitete uns der Regen.

Unser erstes Highlight war die Gärtnerei Hügin in Freiburg. Herr Hügin führte uns durch den Schaugarten, kurze Zeit später waren 27 Gartenfreunde der Faszination und Philosophie dieses begnadeten Gärtners erlegen. Es müssen nicht immer blühende Prachtstauden sein, die Schönheit der Pflanzen liegt in Blatt, Struktur, Wuchs und ihrer Farbe. Gräser müssen in jedem Garten wachsen. Herrn Hügin ist ein Anhänger Ernst Pagels, der mit etwa 130 Gräser- und Staudenzüchtungen die Sortimente um wertvolle Gartensorten bereicherte.  Seine Selektionen haben weitgehend ihren Wildartencharakter beibehalten bei gleichzeitiger Verbesserung ihrer Garteneigenschaften.

Zweimal im Jahr wird das große Staudenbeet mit Ausnahme weniger mehrjähriger Stauden vollkommen neu angelegt. Wenn eine Pflanze mal nicht so gut wächst, wird sie ausgetauscht.

Im Beet sind außergewöhnliche Einjährige zu sehen wie die rotblühende Wildform der Zinnie, Zinnia peruviana, die Tagetes lemmonii ‚Martens Mutant’ mit feingeschlitztem, hinreißend duftendem Laub, um nur zwei, mich besonders beeindruckende Beispiele zu nennen.

Wir lernten die Schmetterlings-Gladiole, Gladiolus papilio, kennen, eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 90 Zentimeter erreicht. Oder die Brombeere, Rubus tibetanus, die dem Beet viel Struktur gibt. Nicht zu vergessen die vielen Gräser mit ganz unterschiedlichen Wuchsformen und Farben.

Herr Hügin empfahl uns, die einjährigen Pflanzen nicht erst in der Blüte zu kaufen. Die Pflanze entwickelt sich im eigenen Garten viel besser, wenn sie schon als zartes Pflänzchen gesetzt wird.

Ein Pflanzenkauf war die logische und angenehme Folge unseres Gärtnereibesuchs, wir hatten ja Platz in unserem Bus. Das Wetter war mittlerweile angenehm, teils sogar sonnig, so dass wir ein Gläschen Rosensekt im Freien trinken konnten.

Dann fuhren wir ins Zentrum der Freiburger Altstadt. Dort schloss sich ab 14.00 Uhr eine Stadtführung unter dem Motto „Gässle, Bächle und das Münster“ an.

Eine Schlusseinkehr im „Bierhäusle“ rundete diesen Tag angenehm ab. Die Rückfahrt, diesmal über die Autobahn, verlief gut und zügig, um 21.00 Uhr waren wir wieder in Neu-Ulm.

Text und Bilder: Haller

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