Vorträge & Seminare

Ein Besuch auf der Channel Island Jersey

Carmen Kreiser führte uns am 20. November 2016 mit Ihren Bildern über die kleine Insel Jersey, 8 km breit, 14,5 km lang. Sie ist eine der Channel Islands zwischen Frankreich und England, die durch ihr mildes Klima eine besondere Flora besitzen und mediterranen Pflanzen Heimat geben.

Die Reise führte uns von der mittelalterlichen Burg in Gorey, über den Jersey Orchid Trail. Diese Orchideenfelder zeigten sich in voller Blütenpracht und beheimateten die endemische Jersey Orchidee (Anacamptis laxiflora), die Southern Marsh Orchid (Dactylorhiza praetermissa) und andere Orchideenarten – Bild 1.

Die Reise führte weiter durch bezaubernde Privatgärten, den Botanischen Garten von Samarès Manor (Bild 2 und 3) mit einem wunderschönen Rosengarten. Ebenso erfreut den Blumenliebhaber und Gartenfreund die Lavendel Farm in der Nähe von St. Aubin. (Bild 4).

Doch Jersey bietet auch bizarre Küstenvegetationen, übersäht von Mittagsblumen (Bild 5), roten Fingerhüten und gelbem Stechginster und jede Menge Strand (Bild 6)

Jersey gilt nicht umsonst als eine der grünen Inseln und ist daher ein beliebtes Reiseziel.

Text und Bilder: Carmen Kreiser

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Kulturdenkmäler, Gärten und Rosen in der Heimat der Damaszenerrose – ein Streifzug durch den Iran

Referentin: Brigitte Buser/CH
20. September 2015

buserEinleitend berichtet Frau Buser über ein Land, das vielen von uns kaum bekannt ist, da das Bereisen des derzeitigen Iran mit widrigen Umständen verbunden. Sie hat sehr bald Kontakt zu einer iranischen Familie aufgebaut und kann mit kompetenter Information ausgestattet, dieses Land mehrfach bereisen.

Und so führt sie uns, immer wieder mit eigenen Beobachtungen untermauert, über tausende Kilometer durch den Iran: Landschaften, Städte wie Kerman, die Gartenpalastanlage Bagh-e Shazdeh, einst Prinzengarten. Die Wüste Lut, 50 m unter NN, bis 70°C heiß. Dann Chiraz, der Garten Irans mit Datteln, Haselnüssen und Rosenanbau in weiten Bereichen, Stichwort Destillation, Rosenöl.

Die Rose fand hier Eingang in die persische Kultur: sichtbar in Malerei, Miniaturmalerei, Mosaiken, der Rosenmosche in Chiraz; mit Passagarde im nördlichsten iranischen Bereich, wegen des reichlich vorhandenen Wassers als Ursprung aller Gärten (… Garten Eden?) vermutet.

In allen dargestellten Landschaften weiß Frau Buser über diese und jene Pflanzenart botanische Besonderheiten zu berichten. Wir erhalten einen breit gefächerten Bericht über Land, Kultur und das heutige Leben im Iran. Zwangsläufig werden Gärten, Parks und insbesondere die Rosen nur knapp erwähnt.

Text und Bild: W.Sinnecker

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Seminar bei den Ulmer Rosenfreunden am 8. März 2015

Unsere Referenten waren Herr Wänninger mit Stecklingsvermehrung am jungen Holz und Herr Körber, der uns einen Überblick verschaffte in Sachen Clematis und den Einfluss des Klimawandels aufzeigte.

Die Teilnehmergruppe hatte genau die richtige Größe, waren auch Rosenfreunde aus Stuttgart und Sigmaringen gekommen.
Herr Wänninger zeigte uns seine wunderschönen selbst gezüchteten Rosen und widerlegte die Annahme, dass Rosen aus Stecklingen gezogen nicht resistent und entwicklungsfähig seien. Das Gegenteil sahen wir in seinen gezeigten Fotos bestätigt.

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Strauchrosen – Königinnen unter den Hoheiten

Vortrag von Heiko Hübscher/Zweibrücken

Nach dem Thema „Kletterrosen“ (2011) referiert H. nun, da ein Trend in Richtung große Strauchrosen feststellbar ist, zu diesem aktuellen Thema.

Doch zuvor nennt H. Fakten und Daten zum Zweibrücker Rosengarten, der 2014 sein 100jähriges Bestehen feiern wird: 1914, gegründet zu Beginn des 1.Weltkrieges, bis 2014. Man kann aber auch sagen vom Jugendstil bis in die Istzeit, hundert Jahre, die für einen Gartenbesucher Interessantes erwarten lassen. Aus diesem Anlaß wird die Gesellschaft Deutscher

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Kapitel 7: Vorläufige Schlussfolgerungen

a) Die Wissenschaft ist bisher nicht in der Lage gewesen die Stoffwechselprodukte der Bodenbakterien und der Pilze der Wurzelsphäre chemisch zu bestimmen, die für die Bodenmüdigkeit verantwortlich sind. Darum werden wir in naher Zukunft kein Mittel von der Industrie bekommen, welche die Bodenmüdigkeit verhindert oder bekämpft.

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Kapitel 6: Quo vadis . . . wohin wird das führen?

Da die Erkenntnisse der Wissenschaft uns noch nicht so schnell endgültige Antworten geben können, müssen wir versuchen durch ein besser geeignetes Wiedereinfüll-Substrat beim Pflanzen der Rose einen optimalen Start zu geben.

Eine besondere Chance sehe ich, wenn es uns in naher Zukunft gelingt die „Gegenspieler“, d. h. die Antagonisten im Bereich der Bodenbakterien oder Wurzelpilze ausfindig zu machen und diese z. B. als Gießmittel bei der Pflanzung zu verwenden.

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Kapitel 5: Haben Rosen im Container einen Vorteil gegenüber Rosen mit nackten Wurzeln?

0101Rein theoretisch sind bei einer Rose mit nackten // Gärtnerrose, erdfrei und ohne Behältnis erworben // Wurzeln die neuen Wurzelhärchen den ‚Bodenmüdigkeitsbakterien’ in stärkerem Maße im Verhältnis zur Container-Rose ausgesetzt. Wenn man diesen Gedanken weiter verfolgt, wird deutlich, dass Container-Rosen bei einer Neupflanzung auf ‚müden’ Boden theoretisch eine bessere Chance haben den Minderwuchs zu überspielen, weil eine größere Wurzeloberfläche vorhanden ist, den Angriff der schädlichen Bakterien abzuwehren. Ob es hierzu gesicherte Versuchsergebnisse gibt weiß ich nicht. Wichtig ist vor allen Dingen bei Container-Rosen in der Verwendung auf trockenen Lehmböden , dass die Wasserbrücke zwischen dem Container-Substrat und dem umgebenden Erdreich einwandfrei funktioniert, damit keine Trockenschäden entstehen.

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Kapitel 4: Welche Möglichkeiten bestehen, um die Wuchsdepressionen bei Bodenmüdigkeit zu mildern?

01Alles was bis jetzt vorgetragen wurde, gibt uns einen Einblick in die komplexe Fragestellung zum Thema Bodenmüdigkeit. Aber ich möchte aufzeigen, wie man als Rosenliebhaber die Folgen der Bodenmüdigkeit bei Neupflanzungen in alten Rosenanlagen mildern kann.

Ausgehend von der Tatsache, dass es nicht nur eine Art von Bodenmüdigkeit geben kann, kam es zu Überlegungen, ob nicht durch eine größere Vielfalt der Rosenwurzel, – wie sie bei Rosen auf eigener Wurzel natürlich gegeben ist – eine Minderung des Stauchwuchses bei Bodenmüdigkeit zu erzielen ist.

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