Tagesausfahrten

Besuch bei der Baumschule Braun am 19. August 2018

Am heutigen Sonntag konnten die Rosenfreunde Ulm die Baumschule Braun in Eggingen besuchen. Herr Braun erwartete uns an diesem sonnigen Nachmittag schon gut gelaunt auf seinem Firmengelände.
Nach kurzen, herzlichen Begrüßungsworten fuhren wir in Fahrgemeinschaften zu den Rosenfeldern der Baumschule.
Dort erklärte uns Herr Braun, wie in seinem Betrieb Rosen veredelt werden. Er erläuterte den gesamten Vorgang vom Pflanzen der Unterlage, über das Okkulieren, bis zum Topfen der verkaufsfertigen, veredelten Rose. Herr Braun beantwortet auch mit großem Fachverstand unsere vielen Fragen.

Überrascht waren wir alle, dass die Rosen auf den Feldern sehr gut dastanden, obwohl sie diesen trockenen Sommer ohne jegliche Bewässerung auskommen mussten. Hier zeigte sich ein deutlicher Vorteil des Tiefwurzlers Rose.

Im Anschluss an die Führung über die Rosenfelder setzten wir uns noch zu einem gemütlichen Picknick im Schatten der Überdachung auf dem Baumschulgelände zusammen. Fast alle hatten zu unserem kleinen Buffet beigetragen. Und so klang dieser Nachmittag bei schönen Gesprächen und einem Glas Pim´s in froher Runde aus.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Familie Braun, die uns sehr freundlich aufnahm und Carmen Kreiser und Nicole Haas für die Organisation des Nachmittags.

Text: D. Strähle; Bilder: O. Bernauer

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Tagesausflug am 27. Mai 2018 in den Raum Regensburg

Bei schönstem Sonntagswetter starteten wir, die Rosenfreunde Ulm und die Staudenfreunde Ostalb, zu unserem ersten Ausflug in diesem Jahr.

Wir wollten ein Programm wiederholen, das wir fast identisch schon vor Jahren einmal absolviert hatten. Damals fiel der Tag aber sprichwörtlich ins Wasser, denn es hatte den ganzen Tag wie aus Kübeln gegossen. Schon damals kam der Wunsch auf, dass wir diese Reise gerne unter besseren Wetterbedingungen wiederholen würden und diesmal hatte Petrus ein Einsehen und bescherte uns einen Bilderbuchtag.

Unsere erste Station war in Peising bei Familie Bäuerlein, die uns sehr freundlich in ihrem Privatgarten begrüßte. Herr und Frau Bäuerlein sind beide begeisterte Pflanzensammler und ihre besondere Leidenschaft gilt den Päonien. Sie machten daraus schließlich ihren Beruf, gründeten ihre eigene Gärtnerei „Bäuerleins Grüne Stube“ und kauften dann vor einigen Jahren ein großes Grundstuck vor den Pforten Peisings, um dort ihre Schätze aufpflanzen zu können.

Die Pfingstrosen befanden sich in voller Blüte, die frühen Sorten hatten zum Teil ihren Zenit schon überschritten, aber es gab noch immer eine unglaubliche Vielzahl von Pflanzen zu entdecken. Denn die Sammlung der Bäuerleins umfasst auch Hostas, Iris und vor allem trockenheitsverträgliche Kiesbeet-Pflanzen. So gab es eine Menge zu entdecken und die Gartenbesitzer gaben gerne und umfangreich Antwort auf all die vielen Fragen der Reiseteilnehmer. Selbstverständlich wurde auch eingekauft oder es wurden Bestellungen für den Herbst aufgegeben.

Wir trennten uns ungern, aber nach der Mittagspause in einem nahegelegenen Landgasthof sollte es ja weitergehen nach Wiesent in den Nepal Himalaya Park.

Kernstück des Parks ist ein nepalesischer Pavillion, der im Jahr 2000 für die Expo in Hannover entworfen und gebaut worden war. Er wurde danach zerlegt und originalgetreu in Wiesent wieder aufgebaut. Um den Tempel wurde ein Schau- und Sichtungsgarten konzipiert, der in unterschiedlichen Lebensbereichen mehr als 3500 Pflanzenarten zeigt.

Der Park liegt an einem Hang in einem ehemaligen Steinbruch und die Gartengestalter wussten diese Situation gekonnt zu nützen. Man bewegt sich entlang von Tälern und Einschnitten, überschreitet zahlreiche Brücken und kleine Flussläufe, atmet den Duft der Wildblumen in wiesenhaften Beeten, schlendert entlang von Seen und genießt die Kühle von Waldlandschaften. Faszinierend fanden alle die großen Flächen mit Fingerhüten, die in vielen Farben entlang der Bachtäler wuchsen und denen hier viel Platz gelassen wurde, um ihre Schönheit zu entfalten.

Es gab unendlich viel zu entdecken und fast wehmütig mussten wir diesem herrlichen Garten Lebewohl sagen.
Wir hatten heute einen äußerst gelungenen Tag genossen. Wie immer hatte uns Nicole Haas einen herrlichen Ausflug zusammengestellt und ihr und ihrer Mutter gilt unser besonderer Dank. Denn am Bus wurden wir noch mit kleinen kulinarischen Köstlichkeiten überrascht, die von beiden vorbereitet worden waren. So klang ein wunderschöner Tag in bester Atmosphäre aus.

Text: D. Strähle, Bilder: C. Kreiser

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Tagesausflug am 17. September 2017 zur Insel Mainau und Insel Reichenau

Rosenfreunde Ulm und Staudenfreunde Ostalb/Donau

Bei dichtem Nebel  fuhren wir zeitig los in Richtung Bodensee. Schon während der Fahrt wurde der Himmel heller und die Sonne spickelte durch den Dunst. Angekommen auf dem Busparkplatz zur Insel Mainau gab es noch eine kleine Stärkung mit Kaffee und Kuchen, bevor wir uns mit Daniel Hagen, Gärtner auf der Mainau und vielen schon von den letzten Reisen bekannt, trafen.
Er spazierte mit uns durch sein Arbeitsgebiet, angefangen mit den Blumenfiguren, Staudenbeeten, Päoniengarten und der Blumentreppe ging es zum Höhepunkt um diese Jahreszeit – den Dahlien. Tausende von Dahlien in verschiedenen Farben und Größen leuchteten um die Wette. Ob reine Dahlienpflanzen oder Kombinationen mit Gräsern und Saisonpflanzen – eine Farbenpracht. Noch schöner wurde es, als die Sonne auch die letzten Nebelfetzen vertrieben hatte.

Hier endete auch die Führung und jeder konnte die Mainau noch auf eigene Faust erkunden. Ob Rosengarten, Hortensienweg, mediterraner Garten, Schmetterlingshaus oder doch ein Einkehrschwung – bei Sonne und angenehmen Temperaturen verging die Zeit wie im Fluge.

Am Nachmittag ging es dann weiter auf die Insel Reichenau. Dort besichtigten wir den Privatgarten von Frau Böhler in Niederzell. Der Garten liegt in toller Lage direkt am Seeufer und beherbergt Rosen, Lavendel, Hortensien und Formschnitte. Viele Kübelpflanzen werden den Sommer über im Garten eingegraben. Nicht weit vom Garten entfernt liegt die Kirche St. Peter und Paul, die ebenfalls besichtigt werden konnte.

Im Anschluss blieb noch etwas Zeit und wir fuhren nach Mittelzell. Zum Abschluss noch ein Einkehrschwung oder ein Abstecher in das zum Kloster Reichenau gehörende Münster St. Maria und Markus. Die Kirche gehörte mitsamt Klosterinsel seit 2000 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Gutgelaunt machten wir uns nach einem herrlichen Tag am Bodensee wieder zurück nach Ulm.

Text und Bilder: Nicole Haas

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Tagesausflug nach Freising

Parterregarten

Rosenfreunde Ulm und Staudenfreunde Ostalb,
Sonntag, 19. Juni 2016

Dieser Regensommer hat diesmal auch uns erwischt. Unser diesjähriger Tagesausflug war komplett verregnet, der Schirm war deshalb unser wichtigstes Reiseutensil.
Doch der Stimmung tat das keinen Abbruch, denn bei schönem Wetter kann ja jeder verreisen. Und hartgesottene Rosen- und Staudenfreunde sind sowieso wasserdicht!

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Ausflug der Rosen- und Staudenfreunde nach Raderach und Eisenberg

Rosen und Stauden war das Motto unseres Tagesausflugs am 29. Juni 2013.

In Raderach bei Friedrichshafen durften wir den Staudengarten von Herrn und Frau Aschenbrenner sehen. Leider ging es auch heute nicht ohne Regenschirm. Das war wohl etwas lästig, wir waren trotz Nässe guter Stimmung und hatten großes Interesse an den  vielen seltenen Pflanzen.

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‚Stauferrose’ jetzt im Kloster Lorch …

Stauferrose

Stauferrose

Festakt im Kloster Lorch
… und 2014 auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd

Die Taufe der ‚Stauferrose’, einer Neuzüchtung unseres Liebhaberzüchters Franz Wänninger (www.rosen-zum-traeumen.de), fand am Sonntag 30.Juni 2013 im Kloster Lorch statt. Diese Veranstaltung wurde durch Mitglieder des Lorcher ‚Runder Kultur Tisch’ initiiert. Unter den geschätzt 400 Besuchern waren auch Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde aus den Freundeskreisen Stuttgart und Ulm.

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Tagesausflug nach Bad Abbach und Wiesent

Der erste Tagesausflug in diesem Jahr führte am Sonntag, 26. Mai 2013 die Rosenfreunde Ulm und die Staudenfreunde Ostalb/Donau nach Bad Abbach und Wiesent in die Nähe von Regensburg.

Wie gewohnt pünktlich starteten wir um sieben Uhr in Neu-Ulm. Und wie gewohnt hofften wir auf schönes Wetter. Doch ausnahmsweise meinte es Petrus nicht gut mit uns, schon bei der Anfahrt begann es zu regnen und so sollte es auch den ganzen Tag weitergehen.

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Tagesausflug nach Ludwigsburg ins Blühende Barock am 26. Mai 2012

Bei diesem Tagesausflug reisten die Rosenfreunde Ulm und die Staudenfreunde Ostalb das erste Mal mit dem Zug an, mit unterschiedlichen Verbindungen aus Aalen und Ulm. Wir konnten auf einen Bus verzichten, weil wir nur einen einzigen Garten auf dem Programm hatten. Doch was für einen Garten: das Blühende Barock in Ludwigsburg ist mit einer Geländegröße von 30 ha eine der größten und schönsten Gartenanlagen in Deutschland und bildet einen prächtigen Rahmen für das barocke Residenzschloss.

Am Garteneingang nahm uns Gartendirektor Volker Kugel in Empfang, der vielen aus der SWR-Gartensendung „Grünzeug“ bekannt ist. Wohlgelaunt und wortgewandt erläuterte er zuerst die Entstehung und Geschichte von Schloss und Garten. Aus einem kleinen Jagdschlösschen war ab 1704 auf Wunsch des damaligen Regenten Eberhard Ludwig ein Residenzschloss mit großer Parkanlage geworden.

Der Park erfuhr im Laufe der Zeiten einige Umgestaltungen und wurde letztmals zur Jubiläumsgartenschau im Jahre 1954 von Gartenarchitekt Albert Schöchle ins Blühende Barock verwandelt.

Geführt von Volker Kugel wanderten wir durch diese herrliche Parklandschaft und erfuhren dabei noch mehr über den Garten, aber auch viel über die unterschiedlichsten Pflanzen. Natürlich war dieser extreme Winter immer wieder ein Thema, der auch im verhältnismäßig milden Ludwigsburg seine Spuren hinterlassen hatte.

Nachdem sich Herr Kugel nach kurzweiligen zwei Stunden verabschiedet hatte, konnte jeder für sich noch einmal den Garten erkunden. Viele suchten aber auch eines der zahlreichen Restaurants im Park auf, um sich bei Kaffee und Kuchen zu erholen.

Auf der Rückfahrt im Zug gab es viel zu erörtern und wir waren uns einig, dass auch mit der „schwäbischen Eisenbahn“ ein gelungener Tagesausflug möglich ist. Denn Dank der präzisen Planung hatte auch dies hervorragend geklappt. Abschließend ein herzliches Dankeschön an Christa Haller, die in gewohnt perfekter Manier diesen Tag organisiert hatte.

Autor: Doris Strähle
Bilder: W. Bautz

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Tagesausflug zu Gärten auf der Schwäbischen Alb am 26. 4. 2012

Rosenfreunde Ulm und Staudenfreunde Ostalb/Donau

Bei schönem Frühlingswetter begann diese Tagesreise am frühen Morgen in Ulm. Über Bad Urach führte uns der Weg zuerst nach Römerstein, in den 600 m hoch gelegenen Garten von Marianne Gekeler. Diesen Garten mit seinem so ländlich – natürlichem Charme hatten wir schon im Sommer des vergangenen Jahres besucht. Diesmal wollten wir sehen, wie er sich im Frühling darbot. Durch die kalten Wochen zuvor und die Höhenlage blühten noch kaum Tulpen, aber die Narzissenblüte war auf ihrem Höhepunkt und begeisterte alle.

So eingestimmt ging es weiter in den nächsten Garten, der uns nun Tulpen in voller Pracht präsentierte. Der Garten von Iris Braun in Kusterdingen ist 3500 qm groß und mit viel Liebe zum Detail angelegt. Außer einem großen, buchsgesäumten Nutzgarten besteht er aus mehreren „Gartenzimmern“, die jeweils mit anderen, farblich aufeinander abgestimmten Tulpen und Frühlingsblühern bepflanzt waren. Die Mitte des Gartens bilden einige blühende Obstbäume unter denen es auch Löwenzahn und Wiesenschaumkraut erlaubt war zu blühen. Dies verlieh dem ganzen Garten eine ansteckende Fröhlichkeit und Leichtigkeit – ein herrlicher Rahmen für das gemeinsam genossene Gläschen Rosensekt.

Viel Zeit zur Muße blieb uns dann nicht mehr, nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter zu einem der bekanntesten Gärten im süddeutschen Raum: dem 3,5 ha großen Garten von Prof. Dr. Doschka. Manche von uns besuchten diesen Garten schon zum dritten Mal, er ist immer wieder ein Erlebnis. Vor allem waren wir gespannt darauf zu sehen, wie sich dieser große Garten im Frühling präsentiert. Und wir wurden nicht enttäuscht, viele begeisterte vor allem der von Gabriella Pape neu angelegte englische Herrenhausgarten. Im gesamten Garten ist alles genau durchkomponiert. Man erkennt, dass hier ein Kunstexperte das Zepter führt.

Unsere letzte Station lag dann im Samenhändler – Zentrum Gönningen. Dort besuchten wir zuerst den Friedhof, der von den Gönningern fast ausschließlich mit Tulpen bepflanzt wurden, die gerade in voller Blüte standen. Von dort ging es in die Stadt zu Heiner Christner, dem es gelungen war, aus einem völlig verwahrlosten Hanggrundstück einen prachtvollen Garten zu zaubern. Auch hier blühten Tulpen, aber in Orange und dunkelstem Violett, was in Kombination mit Gräsern eine atemberaubende Wirkung hatte. Auch sonst wird in diesem Garten manches ausprobiert, was Anregung zu vielen Gesprächen gab.

Diese wurden beim gemeinsamen Abendessen fortgesetzt. Und man kann mit Fug und Recht sagen, dass es Christa Haller einmal mehr gelungen ist, den Stauden- und Rosenfreunden einen herrlichen und eindrucksreichen Reisetag beschert zu haben.

Autorin: Doris Strähle
Bilder: W. Sinnecker
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Ausfahrt Insel Mainau

Am 12.07.2011 starteten wir – die Rosenfreunde Ulm und die Staudenfreunde Ostalb/Donau – bei schönstem Sommerwetter zur Fahrt auf die Insel Mainau.

Gestärkt durch ein Gläschen Rosensekt hatten wir von 10.00 – 16.00 Uhr Zeit, um die Mainau auf eigene Faust zu erkunden. Als erstes erfreuten uns die Blumenentchen.

Der von der GdS geförderte Staudengarten war für alle ein Highlight. Oder auch die Seidenakazie Albizia Jubibrissin „Rosea“. Die Wassertreppe wird immer wieder neu bepflanzt und ist zu jeder Jahreszeit ein Augenschmaus. Die Chile-Tanne Araucaria araucana. Verwandte Arten der heutigen Araukarien datieren bis zu einem Alter von 90 Millionen Jahren (Gattung Wollemia), womit die Familie der Araucariaceae eine der ältesten Baumfamilien der Welt ist.

Im Rosengarten von Herrn und Frau Ost stärkten wir uns noch mit Speis und Trank, bevor wir wohl gestimmt und mit neuen Eindrücken versehen die Heimreise antraten.

Autor und Bilder: C. Haller

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