Vorträge & Seminare

Kapitel 5: Haben Rosen im Container einen Vorteil gegenüber Rosen mit nackten Wurzeln?

0101Rein theoretisch sind bei einer Rose mit nackten // Gärtnerrose, erdfrei und ohne Behältnis erworben // Wurzeln die neuen Wurzelhärchen den ‚Bodenmüdigkeitsbakterien’ in stärkerem Maße im Verhältnis zur Container-Rose ausgesetzt. Wenn man diesen Gedanken weiter verfolgt, wird deutlich, dass Container-Rosen bei einer Neupflanzung auf ‚müden’ Boden theoretisch eine bessere Chance haben den Minderwuchs zu überspielen, weil eine größere Wurzeloberfläche vorhanden ist, den Angriff der schädlichen Bakterien abzuwehren. Ob es hierzu gesicherte Versuchsergebnisse gibt weiß ich nicht. Wichtig ist vor allen Dingen bei Container-Rosen in der Verwendung auf trockenen Lehmböden , dass die Wasserbrücke zwischen dem Container-Substrat und dem umgebenden Erdreich einwandfrei funktioniert, damit keine Trockenschäden entstehen.

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Kapitel 4: Welche Möglichkeiten bestehen, um die Wuchsdepressionen bei Bodenmüdigkeit zu mildern?

01Alles was bis jetzt vorgetragen wurde, gibt uns einen Einblick in die komplexe Fragestellung zum Thema Bodenmüdigkeit. Aber ich möchte aufzeigen, wie man als Rosenliebhaber die Folgen der Bodenmüdigkeit bei Neupflanzungen in alten Rosenanlagen mildern kann.

Ausgehend von der Tatsache, dass es nicht nur eine Art von Bodenmüdigkeit geben kann, kam es zu Überlegungen, ob nicht durch eine größere Vielfalt der Rosenwurzel, – wie sie bei Rosen auf eigener Wurzel natürlich gegeben ist – eine Minderung des Stauchwuchses bei Bodenmüdigkeit zu erzielen ist.

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Kapitel 3: Welche Erkenntnisse zur Frage der Bodenmüdigkeit liefert bis jetzt die Wissenschaft?

Die Universität Göttingen formuliert in ihrem Abschlussbericht den heutigen Stand wie folgt: “Der wiederholte Anbau von Rosen verändert nicht wesentlich die Gemeinschaft der Bodenbakterien. Die Mikroflora in müden Böden scheint gesund, falls jedoch wiederholter Anbau von Rosen zur Anreicherung einer Mikroorganismengruppe führt, die nur in geringer Zellzahl vorkommt, kann Sie durch eine gesonderte Untersuchung identifiziert werden. In den Wurzelausscheidungen der Rosen haben wir Metabolite // M. = Zwischenstufen (-produkte) biochemischer Stoffwechselvorgänge, i. d. R. für Wachstum und Leben eines Organismus erforderlich // gefunden. Welche Bedeutung diese bisher unbekannten Substanzen auf Rosenwurzeln haben wird weiter untersucht.“ (Rosenjahrbuch 2008)

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Kapitel 2: Arbeitskreis Bodenmüdigkeit bei Rosen und Apfel

01Federführend ist hier Professor Grunewaldt. Initiatoren sind der Bund Deutscher Baumschulen und die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde. Hier einigte man sich auf folgende Arbeitsteilung:

  • Die wissenschaftliche Grundlagenforschung teilen sich die Universitäten Hannover und Göttingen
  • Die praktischen Feldversuche und auch Gefäßversuche sind angesiedelt im Gartenbauzentrum Ellerhoop. Hier werden Aufpflanzversuche unter der Leitung von Dr. Wrede durchgeführt.

Die spezifische Bodenmüdigkeit ist meistens beschränkt auf die gleiche Art innerhalb der Gruppe der Rosaceaen. Die Bezeichnungen rosenmüder, apfelmüder oder kirschenmüder Boden bringen zum Ausdruck, dass die Bodenmüdigkeit für diese Pflanzenart spezifisch ist.

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Kapitel 1: Bodenmüdigkeit bei Rosen

Was verstehen wir unter der allgemein als „Bodenmüdigkeit“ benannten Eigenschaft?

Versuch einer Zusammenfassung

von Klaus Jürgen Strobel

Es gibt kaum einen Vortrag vor Rosenfreunden, wo nicht am Ende einer Diskussion das Thema Bodenmüdigkeit bei Rosen angesprochen wird.

1. Was verstehen wir unter der allgemein als „Bodenmüdigkeit“ benannten Eigenschaft?

Robert Markley gibt in seinem Buch „Rosen Enzyklopädie“ (Lizenzausgabe 2007 von Verlagsgruppe Weltbild, ISBN 978-3-8289-1767-5) folgende Erklärung:“ Die Bodenmüdigkeit bei Rosen ist ein komplexes, bisher nicht völlig geklärtes Phänomen. Sie kann auftreten bei Nachpflanzungen auf einer Fläche, auf der bereits Rosen, aber

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Kapitel 1: Was verstehen wir unter der allgemein als „Bodenmüdigkeit“ benannten Eigenschaft?

Versuch einer Zusammenfassung

von Klaus Jürgen Strobel

Es gibt kaum einen Vortrag vor Rosenfreunden, wo nicht am Ende einer Diskussion das Thema Bodenmüdigkeit bei Rosen angesprochen wird.

1. Was verstehen wir unter der allgemein als „Bodenmüdigkeit“ benannten Eigenschaft?

Robert Markley gibt in seinem Buch „Rosen Enzyklopädie(Lizenzausgabe 2007 von Verlagsgruppe Weltbild, ISBN 978-3-8289-1767-5) folgende Erklärung:“ Die Bodenmüdigkeit bei Rosen ist ein komplexes, bisher nicht völlig geklärtes Phänomen. Sie kann auftreten bei Nachpflanzungen auf einer Fläche, auf der bereits Rosen, aber auch andere Vertreter der großen Familie der Rosengewächse (Rosaceae) – beispielsweise Äpfel und Birnen – gestanden haben.

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Einleitung: Bodenmüdigkeit bei Rosen, was kann man dagegen tun?

Dieses, wohl alle Rosenfreunde sehr interessierende Thema, wurde uns durch Herrn Klaus Jürgen Strobel, ehem. Rosenfirma Strobel & Co, vielen bekannt durch sein Buch „Alles über Rosen“ (ISBN 978-3-8001-4471-6) sowie Ehrenmitglied unserer Gesellschaft, am 28.April 2013 vorgetragen. Eine abschließend rege Diskussion zeigte, dass auf Seiten „privater Rosenanbauer“ die eigenen Erfahrungen zum Thema Bodenmüdigkeit und in Folge Minder- bzw. Kümmerwuchs der betreffenden Rosen ein starker Fragebedarf vorhanden war.

Unter den Gästen seien hier Vertreter der Firma OSCORNA hervor gehoben. OSCORNA spendiert alljährlich aus eigener Produktion die Pflege- und Düngemittel für den Ulmer Rosengarten.

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Rosen und ihre Begleitpflanzen

„Rosen und ihre Begleitpflanzen“ war der Titel unseres 1. Tagesseminars am 10.03.2013. Wir konnten zwei hervorragende Referenten gewinnen:

Duett: für Stauden Dieter Gaißmayer, für Rosen Heinrich Schultheis.

Wenn zwei befreundete Spezialisten auf ihren Gebieten ein Seminar gestalten, was kommt dabei raus?

Ein Rosenfachwissen, von Grund auf, rund um die Rose; mit Humor und Leichtigkeit für den Zuhörer und schönen Fotos präsentiert.

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Trocken- und Frostschäden Winter

Herr Wänninger ist Hobby-Rosenzüchter, der mit seinen Züchtungen „Kirschrose“ und „Unschuld“ Goldmedaillen in der Kategorie „Öfterblühende Rambler“ in Baden-Baden gewann. Er sagt zu diesem Thema:

Ich habe absichtlich Trockenschäden geschrieben, da die meisten dieser Schäden Trockenschäden durch schnell eintretenden, starken Kahlfrost entstanden sind. Unsere Rosen hatten praktisch bis Ende Januar keinen Winter und haben lustig durchgetrieben. Dann kam der Wintereinbruch mit starken Kahlfrösten, die den Boden in kürzester Zeit bis in 60 cm Tiefe durchgefroren haben. Die Rosen, die im vollen Saft standen, konnten keinen Nachschub über die Wurzeln erhalten und vertrockneten deshalb.

Diese Schäden haben nicht mit der Winterhärte der Rosen zu tun! Die Schäden sind dorft am größten, wo das Klima am wärmsten ist und die Rosen beim Frosteinbruch schon am weitesten waren, z.B. in den Niederungen am Rhein. In den Höhenlagen der Mittelgebirge und in den Alpen sind die Schäden wesentlich geringer, da die Flora dort noch viel weiter zurück war und der Saftfluß in den Rosen gerade erst begann.

Viele Grüße mit und um die Rose von Franz Wänninger

Internetseite Rosen zum Träumen
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Besuch bei Firma Oscorna

Die Rosenfreunde besuchten am 24. Februar 2011 in Ulm-Donautal die Firma Oscorna.

Großes Interesse bestand im Freundeskreis Ulm zur Betriebsbesichtigung der Firma Oscorna-Düngemittel. Geschäftsführer Herr Mayer begrüßte uns sehr freundlich und schon ging es in zwei Gruppen getrennt in die Produktionshallen.

Das im Jahr 1935 gegründete Familienunternehmen im Sinne der Anthroposophie ist über die Jahre zu einem bemerkenswerten, in seiner Art einzigartigen Betrieb, gewachsen. Die Devise „Natur braucht Natur“ wird 1995 von Ulm, 1997 vom Land Baden – Württemberg mit dem Umweltpreis belohnt und nach dem EG Öko Audit zertifiziert.

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